Digitale Lernkurven

Stand und Trends bei Online-Beteiligungsplattformen in Deutschland

Digitale Beteiligungsplattformen sollen dabei helfen, mehr Menschen zu beteiligen und neue Zielgruppen zu erschließen. Die Erwartungen sind hoch. Eine Studie des Berlin Instituts für Partizipation hat untersucht, ob sie eingelöst werden.

Digitale Beteiligung liegt im Trend. Der flächenmäßige Ausbau digitaler Beteiligungsinfrastruktur in Deutschland nimmt kontinuierlich zu. Was zunächst aus der Not heraus entstanden ist, wird zunehmend Alltag in den Städten und Kommunen. Die Vorteile digitaler und plattformbasierter Beteiligung können überzeugen, wenn sie richtig genutzt und gut gemacht wird. Die meisten Partizipationsangebote auf Plattformen können asynchron durchgeführt werden und eine Anmeldung ist häufig niedrigschwelliger als die Teilnahme an einer Debatte im Rathaus. Darüber hinaus kann sich die zunehmende Digitalität der Bürger*innen so auch in zunehmender digitaler Teilhabe widerspiegeln. Entsprechende Angebote gibt es heute im Überfluss. Verständliche und verwertbare Informationen zu dem Thema sind rar.

Der folgende Inhalt ist nur für unsere Mitglieder zugänglich. Bitte logge dich ein, wenn du Mitglied im Fachverband Bürgerbeteiligung bist.

Anmelden
   
Jörg Sommer ist Vorsitzender des Fachverbands Bürgerbeteiligung, Direktor des Berlin Instituts für Partizipation und einer der Entwickler des Zertifikatslehrgangs Beteiligungsmanagement.
Diesen Beitrag teilen:

Das Magazin zur politischen Teilhabe

Gerne schicken wir eine kurze Email, sobald eine neue Ausgabe erscheint:

Weitere Artikel aus unserem Magazin

Best Practice

Mehr als Methode

In Zeiten zunehmender Polarisierung und verhärteter gesellschaftlicher Konflikte wird es immer seltener, dass sich Bürger*innen mit unterschiedlichen Meinungen als Menschen begegnen. Wie kann unter diesen Bedingungen demokratischer Austausch gelingen? Josef Merk von Mehr Demokratie e.V. berichtet über seine Erfahrungen.

Artikel lesen
Der Querulant

Jugendbeteiligung als Akt von Poesie

Was passiert, wenn Jugendbeteiligung mehr ist als Symbolik? Wenn junge Stimmen Verantwortung einfordern, Prozesse hinterfragen und Beteiligung messbar machen? Zwischen poetischer Vision und politischer Realität schreibt Martin Müller ein Plädoyer für echte Mitbestimmung statt gut gemeinter Kulisse.

Artikel lesen
Best Practice

Ein Rückblick auf Österreich

Seit gut 12 Monaten läuft die neue, vom österreichischen Gesundheitsministerium initiierte „Beteiligungsplattform für Gesundheit“ der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG). Diese will mit hybrider Beteiligung in ein neues Zeitalter des Gesundheitswesens einleuten. Hier wird gezeigt, wie dieser Prozess abgelaufen ist. Und auch, was daraus gelernt wurde.

Artikel lesen
Kommentar

Die richtigen Weichen stellen

Jugendgemeinderäte sind in Baden-Württemberg gesetzlich verankert. Die genaue Ausgestaltung, wie das Besetzungsverfahren, bleibt den Gemeinden offen. Das eröffnet teils kontroverse Diskussionen. Sollen Wahlen stattfinden oder soll doch lieber gelost werden? Wie wird eine diverse Besetzung sichergestellt? Melanie Schmitt nimmt hier in ihrem Kommentar eine differenzierte, aber klare Position ein.

Artikel lesen
Best Practice

Jugend-Kultur-Schmiede ERZ

Die Beteiligung junger Menschen ist ein zentraler Baustein für eine lebendige Demokratie. Doch gerade im ländlichen Raum fehlen oft Strukturen, um Jugendpartizipation nachhaltig zu verankern.

Artikel lesen
Interview

Flood the Zone with Love and Kindness

Marina Weisband ist Beteiligungspädagogin, Diplompsychologin und Autorin. Im Interview spricht sie über die Demokratie von heute, die Bedrohung des morgen und die Chancen für übermorgen, sowie über ihre persönlichen Erfahrungen mit Beteiligungsprozessen und wie gute Beteiligung gelingen kann.

Artikel lesen
Lexikon

Empowerment

Empowerment beschreibt den Prozess, bei dem Menschen oder benachteiligte Gruppen ihr Leben, ihre Arbeit und ihre Umwelt wieder selbstbestimmt in die Hand nehmen. Doch was steckt genau hinter diesem Prozess?

Artikel lesen
Literatur

Demokratie neu gestalten

Politikverdrossenheit, Zukunftsängste und eine wachsende Kluft zwischen Bürger*innen und Politik prägen unsere Zeit. In seinem neuen Buch „Demokratie neu gestalten. Wege in eine bürgernahe Zukunft“ zeigt Risikoforscher Ortwin Renn, wie deliberative Prozesse und gezielte Beteiligungsformate die Demokratie stärken.

Artikel lesen
Schwerpunkt

Politisches Interesse und Beteiligung von Jugendlichen

Unsere Gesellschaft wird zurzeit mit vielen Herausforderungen konfrontiert. Das sorgt für Konflikte, Veränderungen und nicht zuletzt Unsicherheiten. Ein Gruppe ist davon besonders betroffen: Junge Menschen. Unter ihnen wächst Misstrauen an der Fähigkeit der Politik, mit diesen Herausforderungen fertig zu werden. Eine generationengerechte Lösung der Zukunftsprobleme zu finden ist nur möglich, wenn auch junge Menschen daran beteiligt werden. Wie aber kann eine zeitgemäße Jugendpolitik ausgestaltet werden? Wie kann sich eine Partizipationskultur entwickeln?

Artikel lesen