Demokratie neu gestalten

Politikverdrossenheit, Zukunftsängste und eine wachsende Kluft zwischen Bürger*innen und Politik prägen unsere Zeit. In seinem neuen Buch „Demokratie neu gestalten. Wege in eine bürgernahe Zukunft“ zeigt Risikoforscher Ortwin Renn, wie deliberative Prozesse und gezielte Beteiligungsformate die Demokratie stärken.

Mehr direkte Demokratie?

Was heißt es, wirklich souverän zu sein? Der Bürgerrechtler Ralf-Uwe Beck geht dieser Frage in einem leidenschaftlichen Essay nach. Er plädiert für Volksentscheide als notwendige Ergänzung zum Parlamentarismus und als Frustschutzmittel gegen autoritäre Populisten.

Konflikte: Ressource oder Risiko?

Das Leben ist voller Konflikte, und nicht alle lassen sich lösen. Klaus Eidenschink beschreibt die Kunst des Konflikts als Fähigkeit, sinnvolle Konflikte zu eröffnen, nutzlose zu beenden und die restlichen klug zu regulieren .

Workshop Roadmap

Beteiligungsprozesse finden häufig in Form von Workshops statt. Ein aktuelles Buch bietet umfangreiche Tipps und Tools für die Entwicklung, Organisation und Durchführung von Workshops in unterschiedlichen Formaten.

Weniger Partizipation?

Marcus Lau und Uwe Hitschfeld plädieren für weniger Beteiligung und direkte Demokratie, weil viele Fragen dafür „zu komplex“ seien.

Die Vertrauensfrage

Demokratie funktioniert nicht ohne Vertrauen. Dabei geht es weniger um das Vertrauen in Regierende und Parteien. Demokratie braucht vor allem unser Vertrauen in das demokratische Design an sich, also die Zuversicht, dass widerstreitende Interessen langfristig ausbalanciert werden können. Und wir brauchen Vertrauen in uns selbst, darauf, etwas bewirken zu können.

Demokratiepolitik

Finn Heinrich und Leander Berner entwickeln Vorschläge für die Institutionalisierung von Demokratiepolitik, um demokratische Verfahren, Institutionen und Praktiken besser zu schützen und weiterzuentwickeln.

Conflict Culture Playbook

Dana Hoffmann und Hendric Mostert präsentieren konkrete Methoden und Werkzeuge, wie ein innovativer Umgang mit Konflikten in Beteiligungsprozessen aussehen kann.