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Politisches Interesse und politische Beteiligung von Jugendlichen

Demokratie mit der jungen Generation erneuern

Unsere Gesellschaft wird zurzeit mit vielen Herausforderungen konfrontiert. Das sorgt für Konflikte, Veränderungen und nicht zuletzt Unsicherheiten. Eine Gruppe ist davon besonders betroffen: Junge Menschen. Unter ihnen wächst Misstrauen an der Fähigkeit der Politik, mit diesen Herausforderungen fertig zu werden. Eine generationengerechte Lösung der Zukunftsprobleme zu finden ist nur möglich, wenn auch junge Menschen daran beteiligt werden. Wie aber kann eine zeitgemäße Jugendpolitik ausgestaltet werden? Wie kann sich eine Partizipationskultur entwickeln? Prof. Dr. Klaus Hurrelmann bietet hierfür spannende Antworten.

Die politische Orientierung junger Menschen steht derzeit erneut im Zentrum öffentlicher Debatten. Aktuelle Ergebnisse der Trendstudie „Jugend in Deutschland“ zeigen ein ambivalentes Bild: Die große Mehrheit der Jugendlichen bekennt sich weiterhin klar zur Demokratie als Staatsform und teilt grundlegende demokratische Werte. Zugleich wächst das Misstrauen gegenüber politischen Institutionen, Parteien und etablierten Entscheidungsprozessen. Viele junge Menschen fühlen sich politisch nicht ausreichend repräsentiert, erleben Politik als reaktiv statt gestaltend und zweifeln daran, dass zentrale Zukunftsprobleme – von der Klimakrise über soziale Ungleichheit bis zur Sicherung von Bildung und Teilhabe – generationengerecht gelöst werden.

Charakteristisch ist dabei keine politische Gleichgültigkeit, sondern eine kritische, selektive und themenbezogene Hinwendung zur Politik. Politisches Interesse verbindet sich stärker mit konkreten Alltagserfahrungen, moralischen Fragen und Zukunftssorgen als mit traditionellen Parteibindungen.

Jugendliche als „frühe Erwachsene“ in einer Krisengesellschaft

Jugendliche wachsen heute noch stärker als früher in eine Gesellschaft hinein, die ihnen ein hohes Maß an Eigenverantwortung abverlangt. Schon in jungen Jahren müssen sie ihre sozialen Beziehungen eigenständig organisieren, ihre Bildungsbiografien strategisch planen und sich souverän in digitalen Medien-, Konsum- und Öffentlichkeitsräumen bewegen. Finanzielle Selbstständigkeit beginnt früh, rechtliche Mündigkeit wird schrittweise erreicht, und mit der Volljährigkeit sind Jugendliche formal vollständig als Bürgerinnen und Bürger anerkannt, einschließlich des Wahlrechts und der Erwartung politischer Beteiligung.

Diese frühe Verantwortungsübernahme ist heute eingebettet in eine Krisengesellschaft, die von ökologischen, ökonomischen, geopolitischen und sozialen Unsicherheiten geprägt ist. Jugendliche erleben diese Unsicherheiten nicht abstrakt, sondern unmittelbar: in Bildungsentscheidungen unter Zeitdruck, in Zukunftsängsten angesichts unsicherer Arbeitsmärkte und in der Wahrnehmung wachsender sozialer Ungleichheit. Die Anforderung, das eigene Leben aktiv zu gestalten, bleibt – sie wird jedoch in einer sich gerade entwickelnden digitalen Informationswelt immer komplexer und komplizierter.

Wertorientierungen unter Bedingungen von Offenheit und Unsicherheit

Der jungen Generation bleibt unter diesen Bedingungen kaum eine Alternative zur Entwicklung eines hohen Maßes an Selbstorganisation. Traditionelle soziale Leitplanken, feste Rollenvorgaben und verlässliche Übergänge haben weiter an Bedeutung verloren. Die Freiheit, den eigenen Lebensweg zu gestalten, ist größer denn je – zugleich aber auch riskanter.

Jugendliche müssen ein eigenes „Navigationssystem“ entwickeln, um sich in offenen, widersprüchlichen und dynamischen sozialen Strukturen zu orientieren. Die Entwicklung einer stabilen Identität, einer tragfähigen Lebenskonzeption und eines kohärenten Selbstbildes wird damit zu einer anspruchsvollen Eigenleistung. Diese Konstellation prägt nicht nur individuelle Lebensentwürfe, sondern auch politische Wahrnehmungen und Erwartungen.

Politische Orientierung als Spiegel gesellschaftlicher Erfahrungen

Jugendliche reagieren sensibel auf gesellschaftliche Veränderungen und Unsicherheiten. Der Verlust traditioneller Sicherheiten – religiöser, familiärer oder institutioneller Art – führt nicht zu Rückzug oder Apathie, sondern zu einer Suche nach neuen, flexiblen Formen sozialer Einbindung, die persönliche Entwicklung ermöglichen statt einengen.

Diese Haltung prägt auch das politische Interesse. Jugendliche fragen politische Entwicklungen typischerweise danach ab, welche konkreten Auswirkungen sie auf das eigene Leben haben. Ihre politische Aufmerksamkeit ist selbstbezogen und themenorientiert – jedoch keineswegs undemokratisch. Im Gegenteil: Sie ist häufig urdemokratisch, auf unmittelbare Beteiligung, Transparenz und Einflussnahme gerichtet.

Das verbreitete Vorurteil, Jugendliche zögen sich aus gesellschaftlicher Verantwortung zurück und investierten nicht mehr in das „soziale Kapital“ der Gesellschaft, greift zu kurz. Die Bereitschaft zum Engagement ist vorhanden, sie folgt jedoch anderen Logiken als in älteren Generationen.

Engagement zwischen Eigeninteresse und Gemeinwohl

Soziales und politisches Engagement der jungen Generation speist sich heute weniger aus Pflichtgefühl oder institutioneller Loyalität als aus Freiwilligkeit, Sinnbezug und persönlicher Relevanz. Jugendliche engagieren sich dort, wo sie Gestaltungsspielräume sehen, wo ihre Kompetenzen gefragt sind und wo sie eigene Vorstellungen einbringen können.

Die klassische Pflichtorientierung, die frühere Formen des Ehrenamts prägte – häufig religiös oder staatsbürgerlich fundiert –, hat an Bindekraft verloren. Kontinuierliche, lebenslange Mitgliedschaften in Parteien, Kirchen oder Verbänden sind zur Ausnahme geworden. Stattdessen gewinnen projektbezogene, zeitlich begrenzte und thematisch fokussierte Formen des Engagements an Bedeutung.

Diese Entwicklung erklärt, warum traditionelle Institutionen über rückläufiges Engagement klagen, während Initiativen, digitale Netzwerke und zivilgesellschaftliche Projekte Zulauf erfahren. Jugendliche wollen nicht „für eine Sache an sich“ aktiv sein, sondern für konkrete Ziele, die sie selbst als sinnvoll und gesellschaftlich relevant erachten.

Jugendliche sind nicht unpolitisch, sondern kritisch

Die große Mehrheit der Jugendlichen bekennt sich weiterhin klar zur Demokratie und zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Zugleich ist die Unzufriedenheit mit der politischen Praxis groß. Kritik richtet sich weniger gegen demokratische Prinzipien als gegen Parteien, politische Eliten und Entscheidungsprozesse.

Statt von Politikverdrossenheit lässt sich treffender von Parteien- und Politikerverdrossenheit sprechen. Parteien werden als abgehobene Machtapparate wahrgenommen, Politikerinnen und Politiker als Funktionsträger eines Systems, das sich zu wenig an den Lebenslagen junger Menschen orientiert.

Gerade eine Generation, die nach Sinn, Orientierung und Zukunftsperspektiven sucht, reagiert sensibel auf fehlende Visionen. Das frühere Versprechen stetig wachsenden Wohlstands trägt nicht mehr. Jugendliche erleben, dass ihre Generation mit wachsenden Lasten konfrontiert ist, ohne dass Verteilungs- und Gerechtigkeitsfragen offen adressiert werden.

Politik als emotionale und existentielle Angelegenheit

Jugendliche haben ein ganzheitliches Politikverständnis. Sie trennen politische Fragen nicht von ihren persönlichen Erfahrungen, Gefühlen und Zukunftsängsten. Politik wird nicht nur rational bewertet, sondern emotional erlebt.

Diese emotionale Zugangsweise ist kein Defizit, sondern Ausdruck einer hohen Sensibilität für gesellschaftliche Umbrüche. Jugendliche spüren Leistungsdruck, Beziehungsunsicherheiten, Sinnfragen und globale Bedrohungen intensiver als viele andere Bevölkerungsgruppen. Sie reagieren darauf mit einer Politikauffassung, die Bedürfnisse, Werte und Emotionen ausdrücklich einbezieht.

Diese Sensibilität ist eine Ressource für die demokratische Entwicklung. Wird sie von politischen Akteurinnen und Akteuren ignoriert, verstärkt sich Entfremdung. Wird sie ernst genommen, eröffnet sie Chancen für Erneuerung.

Partizipationskultur als Antwort auf den Generationenkonflikt

Die politisch sensiblen Jugendlichen müssen heute stärker denn je am politischen Geschehen beteiligt werden. In einer Gesellschaft, in der sich wirtschaftliche, ökologische und soziale Lasten zunehmend zulasten der jüngeren Generation verschieben, verdichtet sich ein latenter Generationenkonflikt: Junge Menschen erleben, dass über ihre Zukunft entschieden wird, ohne, dass sie selbst systematisch einbezogen werden.

Kinder und Jugendliche, insbesondere im Alter zwischen 12 und 17 Jahren, werden nach wie vor in zentralen gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen marginalisiert. Gleichzeitig wird von ihnen erwartet, Verantwortung zu übernehmen, Leistungsanforderungen zu erfüllen und demokratische Loyalität zu zeigen. Diese Asymmetrie ist demokratietheoretisch problematisch und sozialisationstheoretisch riskant.

Politische Beteiligung entsteht nicht spontan. Sie entwickelt sich nur dort, wo junge Menschen frühzeitig erfahren, dass ihre Stimme zählt. Erforderlich ist eine Partizipationskultur, die sich durch Selbstverständlichkeit auszeichnet: in Schulen, Familien, Ausbildungsbetrieben und Kommunen. Demokratie muss für Jugendliche erlebbar sein – als Alltagspraxis, nicht als abstraktes Versprechen.

Jugendliche als Frühindikatoren gesellschaftlicher Entwicklungen

Der rückläufige Anteil junger Menschen, die sich dauerhaft in Parteien engagieren, wird häufig als Ausdruck politischen Desinteresses interpretiert. Tatsächlich verweist er auf einen tieferliegenden Strukturwandel politischer Beteiligung. Nur ein sehr kleiner Teil der Jugendlichen bindet sich heute langfristig an Parteien – ein Trend, der sich inzwischen auch in der erwachsenen Bevölkerung zeigt.

Jugendliche fungieren damit erneut als Frühindikatoren gesellschaftlicher Entwicklungen. Ihre Distanz zu traditionellen politischen Organisationsformen kündigt Veränderungen an, die das gesamte politische System betreffen. Wer diesen Wandel ignoriert, verkennt die Warnsignale, die von der jungen Generation ausgehen.

Beteiligung an der Gestaltung der eigenen Lebenswelt

Ziel demokratischer Erneuerung muss es sein, die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an der Gestaltung ihrer unmittelbaren Lebenswelt systematisch zu stärken. Partizipation darf sich nicht auf symbolische Anhörungen beschränken, sondern muss reale Mitgestaltung ermöglichen – in Schule, Kommune, Jugendarbeit und Zivilgesellschaft.

Notwendig sind gezielte Investitionen in Modellprojekte, die Beteiligung erproben und weiterentwickeln. Ebenso wichtig ist eine öffentliche Anerkennung gelungener Praxis. Themen für jugendliche Mitbestimmung sind reichlich vorhanden: Rechte von Schülerinnen und Schülern, Gestaltung von Lern- und Freizeiträumen, Verkehrs- und Schulwegplanung, kommunale Infrastruktur, Jugendhilfe, digitale Räume und Formen politischer Bildung für Erstwählerinnen und Erstwähler.

Eine institutionell verankerte Förderung solcher Initiativen würde nicht nur demokratische Kompetenzen stärken, sondern auch das Vertrauen junger Menschen in politische Prozesse erneuern.

Strukturelle Entfremdung und die Grenzen symbolischer Politik

Die Entfremdung vieler Jugendlicher vom parteidominierten politischen System lässt sich nicht durch punktuelle Maßnahmen oder kommunikative Kampagnen überwinden. Sie ist Ausdruck eines strukturellen Problems: Junge Menschen erleben, dass ihre Interessen in politischen Entscheidungsprozessen systematisch nachgeordnet behandelt werden.

Eine zeitgemäße Jugendpolitik muss deshalb darauf zielen, das Verhältnis zwischen Jugend und Politik grundlegend neu zu gestalten. Denkbar sind institutionelle Strukturen, die unterschiedliche Formen politischer Einflussnahme ermöglichen – von konsultativer über advokativer bis hin zu direkter Partizipation.

Konsultative Beteiligung: Kinder- und Jugendparlamente sowie Jugendforen ermöglichen es jungen Menschen, sich mittelbar in politische Entscheidungsprozesse einzubringen. Erfahrungen aus einzelnen Bundesländern zeigen, dass solche Formate Potenzial besitzen – vorausgesetzt, sie verfügen über reale Einflussmöglichkeiten und werden nicht auf symbolische Beteiligung reduziert. Entscheidend ist, dass jugendliche Gremien nicht nur beraten, sondern auch wirksam in kommunale Entscheidungsprozesse eingebunden sind. Auch Fragen der Wahlmodi und der institutionellen Anbindung bedürfen einer kontinuierlichen Evaluation.

Advokative Beteiligung: Advokative Modelle gehen davon aus, dass Kinder und Jugendliche politische Sprecherinnen und Sprecher benötigen, die ihre Interessen in parlamentarische Prozesse übersetzen. Beauftragte für Kinder- und Jugendbelange auf kommunaler, Landes- oder Bundesebene können eine wichtige Brückenfunktion übernehmen – sofern sie mit klaren Rechten, Ressourcen und parlamentarischer Anbindung ausgestattet sind.

Direkte Beteiligung: Die direkteste Form politischer Teilhabe bleibt die Mitbestimmung in zentralen Lebensbereichen – insbesondere in der Schule. Trotz jahrzehntelanger Reformbemühungen ist die Schülerpartizipation bis heute häufig formalisiert, reglementiert und auf Randbereiche beschränkt. Der Kern schulischer Arbeit – der Unterricht – bleibt vielfach von Mitbestimmung ausgenommen. Mit der Ausweitung schulischer Autonomie eröffnen sich neue Möglichkeiten, Beteiligungsrechte von Schülerinnen und Schülern substantiell zu stärken. Schulkonferenzen und vergleichbare Gremien können zu tragenden Säulen demokratischer Praxis werden, wenn Entscheidungsrechte klar definiert und ernst genommen werden.

Soziale Selektivität als demokratische Herausforderung

Ein zentrales Problem institutionalisierter Beteiligungsformen besteht in ihrer sozialen Selektivität. Häufig engagieren sich vor allem bildungsnahe, artikulationsstarke Jugendliche, während andere Gruppen – etwa Jugendliche aus benachteiligten sozialen Lagen oder mit Migrationsgeschichte – unterrepräsentiert bleiben.

Demokratische Partizipation junger Menschen muss deshalb inklusiv gestaltet werden. Gelingt es, auch schwer erreichbare Gruppen einzubeziehen, können Jugendparlamente und Beteiligungsgremien zu authentischen Sprachrohren der jungen Generation werden – andernfalls verstärken sie bestehende Ungleichheiten.

Das Wahlrecht bleibt das stärkste und symbolisch wichtigste Beteiligungsinstrument. Angesichts veränderter Entwicklungsverläufe, früherer Selbstständigkeit und wachsender politischer Betroffenheit junger Menschen ist die Absenkung des Wahlalters ein folgerichtiger Schritt.

Zugleich verweist die Debatte um das Wahlalter auf den Kern des Generationenkonflikts: Eine Demokratie, in der ältere Generationen strukturell über die Zukunft jüngerer entscheiden, verliert langfristig an Legitimität. Generationengerechtigkeit ist daher nicht nur eine sozialpolitische, sondern eine demokratietheoretische Schlüsselaufgabe.

Demokratie erneuern – mit der jungen Generation

Die Glaubwürdigkeit des demokratischen Systems entscheidet sich daran, ob es gelingt, junge Menschen als gleichberechtigte politische Akteurinnen und Akteure anzuerkennen. Eine Politik, die Zukunftsfähigkeit ernst nimmt, muss Beteiligung ermöglichen, Verantwortung teilen und Gestaltungsmacht öffnen.

Gelingt dies nicht, droht eine dauerhafte Entfremdung zwischen Generationen – mit erheblichen Risiken für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Gelingt es hingegen, das kreative, kritische und sensible Potenzial der jungen Generation zu nutzen, kann daraus eine nachhaltige Erneuerung der Demokratie erwachsen.

Prof. Dr. Klaus Hurrelmann ist Senior Professor of Public Health and Education an der Hertie School. Er ist Mitglied des Leitungsteams mehrerer fortlaufender nationaler Studien zur Entwicklung von Familien, Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Bild: © Hertie School
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