Digitalisierung und Bürgerbeteiligung: Heilsversprechen und Hinterhalte

Die Digitalisierung ist die Dampfmaschine des 21. Jahrhunderts. Sie bietet enorme Möglichkeiten, unser bisheriges Leben grundlegend zu verändern. Dies gilt auch für die Demokratie. Doch Digitalisierung muss auf Demokratie nicht nur fördernd wirken. Sie kann auch fordernd wirken. Daher müssen wir Digitalisierungsprozesse aktiv mitgestalten und sie nicht nur als utopische Heilsbringer ansehen.

Barrieren und gelungen Beispiele digitaler Beteiligung

Maja Wallstein ist Mitglied des Deutschen Bundestages. Außerdem ist sie Mitglied im Ausschuss für Digitales und Staatsmodernisierung sowie im Ausschuss für Forschung, Technologie, Raumfahrt und Technikfolgenabschätzung und Sprecherin ihrer Fraktion in der Arbeitsgruppe „Strategien gegen Rechtsextremismus“. Sie hat sich beruflich bereits viel mit (digitaler) Bürgerbeteiligung auseinandergesetzt.

Schriftsprache – die unsichtbare Hürde

In Deutschland gibt es über 6 Millionen gering literarisierte Erwachsene (GLE). Das entspricht der Einwohnerzahl des Bundeslandes Hessen. Erweitert man die Gruppe um Menschen mit Grundschul-Leseniveau, liegt der Anteil bei fast einem Drittel aller Erwachsenen, die Probleme mit Lesen und Schreiben haben. Im Projekt „Leicht gemacht“ wurde untersucht, wie diese Gruppe besser in Beteiligungsprozesse eingebunden werden kann.

Wie parteilich dürfen wir sein?

Der Beteiligung wird eine wichtige Rolle bei der Transformation hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft zugesprochen. Wie aber kann die Beteiligung diese Rolle erfüllen? Wie kann sie die zahlreichen Herausforderungen überwinden und den Anforderungen gerecht werden?

Demokratie neu gestalten

Politikverdrossenheit, Zukunftsängste und eine wachsende Kluft zwischen Bürger*innen und Politik prägen unsere Zeit. In seinem neuen Buch „Demokratie neu gestalten. Wege in eine bürgernahe Zukunft“ zeigt Risikoforscher Ortwin Renn, wie deliberative Prozesse und gezielte Beteiligungsformate die Demokratie stärken.

Einsam vor dem Bildschirm

Einsam allein vor dem Bildschirm: Über Einsamkeit in der digitalen Bürgerbeteiligung. „Einsamkeit“, das Thema derzeit an vielen Orten. Hier nun ein Artikel über ein nicht eingelöstes Versprechen.

Digitale Diskurse – Nur eine Phantasie?

Das Internet bietet die Chance, mehr Menschen besser in demokratische Willensbildung einzubeziehen. Das war die Hoffnung. Heute wissen wir: Soziale Medien sind dabei wenig hilfreich. Echte digitale Diskurse finden kaum statt. Doch muss das so bleiben? Welche Perspektiven gibt es? Und was muss sich ändern, damit das gelingt?

Digitale Lernkurven

Digitale Beteiligungsplattformen sollen dabei helfen, mehr Menschen zu beteiligen und neue Zielgruppen zu erschließen. Die Erwartungen sind hoch. Eine Studie des Berlin Instituts für Partizipation hat untersucht, ob sie eingelöst werden.

Berlin und Bürgerbeteiligung

Am 09.06.2026 hat der Fachverband Bürgerbeteiligung zu einer Veranstaltung eingeladen: „Zukunft der Bürgerbeteiligung in Berlin“. Eingeladen waren Vertreter aller demokratischen Fraktionen des Berliner Abgeordnetenhauses. Sie sprachen über die Entwicklung der Bürgerbeteiligung in Berlin in den letzten Jahren und darüber, was sie vielleicht anders machen würden, wenn sie nach der Wahl im September an der Regierung beteiligt sind.

Pflichtfach: Digitale Kompetenzen

Wer die Zukunft gestaltet, muss heute investieren. In seinem Beitrag „Querulant“ bezieht Martin Müller dieses Mal klar Stellung und formuliert einen Appell. Es geht um junge Menschen, digitale Kompetenzen und die Probleme, die wir in Zukunft haben, wenn wir jetzt nicht handeln.

Warum Ablehnung keine Strategie ist

Kaum eine Entwicklung war in den letzten Jahren so rasant wie die der KI. Zur Erinnerung: KI in Form von Chatbots für jederman/frau gibt es erst seit Ende 2022, das sind nicht einmal 5 Jahre. Es wird wahrscheinlich wie damals mit dem Internet gehen: Einige sagen, das geht schon wieder vorbei. Heute sind diese Menschen weitgehend abgeschnitten von Kommunikation, Information und Alltagsbewältigung. Das Internet hat sich durchgesetzt. Und auch die KI scheint gekommen zu sein, um zu bleiben. Aber wie?

Partizipedia

Wikipedia ist heutzutage praktisch die umfangreichste und am leichtesten zugängliche Lexikon der Welt. Partizipedia klingt ähnlich. Und das ist auch sein Ziel. Es geht um die Idee, zentrale Aspekte und Qualitätsmerkmale guter Bürgerbeteiligung in 100 Stichworten zu erläutern.

Ein Rückblick auf Österreich

Seit gut 12 Monaten läuft die neue, vom österreichischen Gesundheitsministerium initiierte „Beteiligungsplattform für Gesundheit“ der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG). Diese will mit hybrider Beteiligung in ein neues Zeitalter des Gesundheitswesens einleuten. Hier wird gezeigt, wie dieser Prozess abgelaufen ist. Und auch, was daraus gelernt wurde.

Empowerment

Empowerment beschreibt den Prozess, bei dem Menschen oder benachteiligte Gruppen ihr Leben, ihre Arbeit und ihre Umwelt wieder selbstbestimmt in die Hand nehmen. Doch was steckt genau hinter diesem Prozess?

Balingen und das ISEK Stadtteile 2035+

Den Stadtverwaltungen stehen heute eine Vielzahl an unterschiedlichen Beteiligungsformaten zur Verfügung, um die Bürgerschaft an Planungsprozessen zu beteiligen. Bei der Ausarbeitung des integrierten Stadtentwicklungskonzeptes Balingen 2035+ (kurz: ISEK) für die Stadtteile stand die Beteiligung der Bürgerschaft im Mittelpunkt.

Mehr direkte Demokratie?

Was heißt es, wirklich souverän zu sein? Der Bürgerrechtler Ralf-Uwe Beck geht dieser Frage in einem leidenschaftlichen Essay nach. Er plädiert für Volksentscheide als notwendige Ergänzung zum Parlamentarismus und als Frustschutzmittel gegen autoritäre Populisten.

Kommunen im Spannungsfeld

Kommunen stehen zunehmend vor dem Spannungsfeld zwischen finanziellen Zwängen und dem Anspruch der Bürgerinnen und Bürger auf partizipative Mitgestaltung.

Kinder – Minderheit ohne Schutz

Kinder – Minderheit ohne Schutz. Das ist nicht nur der Titel des Buches, welches von Aladin El-Mafaalani, Klaus Peter Strohmeier und Sebastian Kurtenbach veröffentlicht wurde. Es war auch das Thema eines Online-Workshops, den Prof. Dr. Kurtenbach für den Fachverband Bürgerbeteiligung angeboten hat. Es ging um Demographie, Perspektiven und die Zukunft der Gesellschaft.

Politisches Interesse und Beteiligung von Jugendlichen

Unsere Gesellschaft wird zurzeit mit vielen Herausforderungen konfrontiert. Das sorgt für Konflikte, Veränderungen und nicht zuletzt Unsicherheiten. Ein Gruppe ist davon besonders betroffen: Junge Menschen. Unter ihnen wächst Misstrauen an der Fähigkeit der Politik, mit diesen Herausforderungen fertig zu werden. Eine generationengerechte Lösung der Zukunftsprobleme zu finden ist nur möglich, wenn auch junge Menschen daran beteiligt werden. Wie aber kann eine zeitgemäße Jugendpolitik ausgestaltet werden? Wie kann sich eine Partizipationskultur entwickeln?

Jugendarbeit ein Leben lang

Von der Binsenweisheit „Die Jugend ist unsere Zukunft“ zur konkreten, erfolgreichen Jugendarbeit ist es oft ein weiter Weg. Welche Formate bringen Erfolg? Wie wird Zugang für Alle gewährleistet? Und wie kann die Arbeit personell gestemmt werden? Darüber sprechen wir im Interview mit Peter Knorre. Er ist Dipl. Sozialpädagoge (FH) und seit 2007 Leiter des Kinder- und Jugendhauses „Altes Gefängnis“ in Bad Säckingen.

Vom Mitreden zum Mitgestalten

Wie können Kinder in einer Gemeinde echte Beteiligung erfahren? Diese Frage bildet den Ausgangspunkt einer Entwicklung, die heute im Kindermuseum PLOMM in Wiltz, Luxemburg sichtbar wird. Doch bevor ein Gebäude entstand, bevor Ausstellungen geplant wurden, begann alles mit der Suche nach neuen Formen der Beteiligung von Kindern am gesellschaftlichen Leben. Joëlle Lutgen-Ferber, Nadine Lepage und Manon Eicher berichten über den Aufbau eines spannenden Projekts.

Demokratie braucht Beteiligung

Unsere Demokratie steht unter Beschuss. Gleichzeitig sind – besonders in Kommunen – die Kassen vielerorts leer. Die Konsequenz: Beteiligungsformate werden gestrichen. Doch in den aktuellen, krisenhaften Zeiten braucht es nicht weniger Beteiligung, sondern mehr! Aus diesem Grund beschloss der Fachverband Bürgerbeteiligung den Norderstedter Appell.

Kinder- und Jugendparlamente

Ein Kinder- und Jugendparlament (KiJuPa) ist ein auf Dauer angelegtes institutionalisiertes Gremium, in dem Kinder und Jugendliche sich selbst, ihre politischen Ansichten und Positionen sowie repräsentativ ihre Altersgruppe angebunden an kommunale politische Strukturen während einer zeitlich abgegrenzten Zeitperiode vertreten.

Partizipation trifft Public Value

Partizipation hat nicht nur einen Wert an sich, sondern auch einen hohen Wert für die Gesellschaft, einen Public Value. Umso wichtiger ist das Wissen um die Theorie und Praxis von Bürgerbeteiligung – insbesondere für angehende Verwaltungsbeamt*innen und Bürgermeister*innen. Wie theoretischen Hintergründe und praktische Umsetzungen von Beteiligung an der Hochschule für öffentliche Verwaltung (HVF) Ludwigsburg gelehrt werden, beschreiben Hannes Wezel und Vanessa Watkins.

Ermutigend und achtsam zugleich!

Wie kann eine kind- und jugendgerechte Jugendhilfeplanung gestaltet werden? Wie gelingt eine Beteiligung von insbesondere benachteiligten Zielgruppen, die einerseits ermutigend, andererseits achtsam vorgeht, ohne diese auf ihre Benachteiligungserfahren zu reduzieren? Im Folgenden wird das anhand der Beteiligung an einem gesamtstädtischen Präventionsleitbild zur Unterstützung von Kindern und Familien in Risikolagen in Solingen von Philipp Beckmann und Isolde Aigner dargestellt.

Wer Jugendliche ausschließt, darf sich über Gewalt nicht wundern

Immer wieder gibt es Fälle von gewalttätigen Jugendlichen aus Einwandererfamilien. Der Aufschrei ist groß, Politik und Medien sind alarmiert. Doch Gewalt ist selten nur ein Problem der Erziehung oder Kultur. Sie ist häufig ein politisches Symptom. Dieser Meinung ist Mohamed Zakzak, Diplom-Sozialarbeiter und Autor des Buches „Toxische Männlichkeit bei jungen Migranten – Wenn Ehre zu Gewalt wird“.

Pimp My Future!

Wie können junge Menschen auf kommunaler Ebene einen Beitrag für eine nachhaltige Zukunft leisten? Das betrachtet das Projekt “Pimp My Future!” und verbindet dabei Bildung und Beteiligung mit Spaß und Wirkung. Natalie Nekolla von Politik zum Anfassen e.V. stellt das Projekt vor. Sie zeigt, wie junge Menschen mit der lokalen Politik und Verwaltung zusammengebracht werden und eigene Ideen entwickelt können.

Kann man mal machen oder Must-have?

Kinder und Jugendliche lernen Demokratie meist nur abstrakt und theoretisch kennen. Echte Beteiligung und Mitbestimmung, die nicht nur als Feigenblatt dient, sondern einen wirklichen Einfluss ermöglicht, ist selten. Dabei würde das große Potenziale bringen. Sebastian Mech beschreibt die theoretischen Grundlagen und Leitideen, die echte Beteiligung junger Menschen fördern und legitimieren.

Jugenddialoge auf Landkreisebene

Wie können jungen Menschen mit kommunalen Entscheidungsträger*innen ins Gespräch gebracht werden? Jugenddialoge auf Landkreisebene können eine Antwort sein. Sie sind nicht nur ein Beteiligungsinstrument, sie sind auch ein wichtiges Signal an junge Menschen: Ihre Stimmen, ihre Perspektiven und ihre Sorgen sind wichtig. Udo Wenzl schreibt über Bedeutung, methodische Ansätze und Chancen von Jugenddialogen.

„Neue Solidarität“

Unsere Gesellschaft steht vor großen Herausforderungen. Klimawandel, finanzielle Ungleichheit und demografischer Wandel sind hier nur einige Beispiele. Wie können wir damit umgehen? Martin Müller ist der Meinung, wir müssen als Gesellschaft kollektiv Verantwortung übernehmen; es braucht eine eine „Neue Solidarität“, die Klassen- und Altersgrenzen überwindet. Und auch den Weg dorthin skizziert Martin Müller in seinem Kommentar.

Konflikte: Ressource oder Risiko?

Das Leben ist voller Konflikte, und nicht alle lassen sich lösen. Klaus Eidenschink beschreibt die Kunst des Konflikts als Fähigkeit, sinnvolle Konflikte zu eröffnen, nutzlose zu beenden und die restlichen klug zu regulieren .

Jugendbeteiligung als Akt von Poesie

Was passiert, wenn Jugendbeteiligung mehr ist als Symbolik? Wenn junge Stimmen Verantwortung einfordern, Prozesse hinterfragen und Beteiligung messbar machen? Zwischen poetischer Vision und politischer Realität schreibt Martin Müller ein Plädoyer für echte Mitbestimmung statt gut gemeinter Kulisse.

Die richtigen Weichen stellen

Jugendgemeinderäte sind in Baden-Württemberg gesetzlich verankert. Die genaue Ausgestaltung, wie das Besetzungsverfahren, bleibt den Gemeinden offen. Das eröffnet teils kontroverse Diskussionen. Sollen Wahlen stattfinden oder soll doch lieber gelost werden? Wie wird eine diverse Besetzung sichergestellt? Melanie Schmitt nimmt hier in ihrem Kommentar eine differenzierte, aber klare Position ein.

Wie grenzüberschreitende Jugendbeteiligung gelingt

Ab 2029 verbindet ein kombinierte Straßen- und Schienentunnel die dänische Insel Lolland mit der deutschen Insel Fehmarn. Doch was bedeutet das für die Region? Junge Menschen aus Deutschland und Dänemark wurden eingeladen, die Zukunft in der Grenzregion gemeinsam zu gestalten. Thomas Waldner berichtet über den Prozess, bei dem Schülerinnen und Schüler zu Absendern statt zu Adressaten werden.

Jugendbeteiligung in Berliner Bezirken

Die heutige Jugend sei politikverdrossen und wolle sich nicht engagieren? Das stimmt nicht, sagen Menschen, die in der Kinder- und Jugendbeteiligung tätig sind. Doch wie können junge Menschen für Projekte gewonnen und nachhaltig eingebunden werden, und was sind zentrale Hürden? Dieser Frage gingen Michelle Schinköth und Louisa Kühn in ihrer studentischen Forschungsarbeit nach, die sie im Beitrag zusammenfasst.

Der größte Lehrer Versagen ist. – Meister Yoda

Die wenigsten Dinge funktionieren beim ersten Versuch. Doch Fehler zu machen und zu scheitern sind grundlegend unterschiedlich. Wie steht es um die Fehlerfreundlichkeit in unserer Demokratie und welche Rolle sollte sie in der politischen Bildung spielen? Sweta Moser gibt einen Einblick in die Herausforderungen und spricht einen klaren Appell aus.

Transformation und Partizipation

Die Klima- und Umweltkrise zwingt uns Menschen dazu, den Umbau unserer Gesellschaft hin zu einem konsequent an den Prinzipien der Nachhaltigkeit ausgerichteten Denken und Handeln ernsthaft voranzubringen. Wie kann dies gelingen, ohne unsere Gesellschaft zu zerreißen? Und welche Rolle kann Partizipation dabei spielen?

Bürgerbeteiligung in Kehl

Ein lebendiges Miteinander und eine aktive Mitgestaltung – das sind die Leitmotive, die das Gemeinwesen in Kehl prägen. In einem exklusiven Interview gibt Oberbürgermeister Wolfram Britz Einblicke in die Entwicklung und Bedeutung der Bürgerbeteiligung in seiner Stadt. Transparent, offen und innovativ sollen neue Wege der Partizipation beschritten werden, um den Menschen eine Stimme im kommunalen Geschehen zu geben.

Wie aus Ideen Zukunft wird

Stadtentwicklung ist ein bekanntes Thema in der Beteiligung. Bekannt sind auch die Herausforderungen, die solche Prozesse bezwingen müssen. Wie können möglichst viele Bürger*innen informiert und beteiligt werden? Wie können innovative Ideen entwickelt werden? Und wie werden aus Ideen Visionen? Christina Schlottbom gibt einen spannenden Einblick in das Projekt „Zukunft_Garrel“.

Transformation auch in der Bürgerbeteiligung

In unserer digital vernetzten Welt ist es kaum noch möglich, einen Kaffee zu trinken, ohne dass jemand online eine Petition startet, eine Bürgerinitiative ins Leben ruft oder eine Hashtag-Kampagne lostritt. Dabei fühlt es sich manchmal an, als ob jeder eine Meinung hat – nur keiner wirklich zuhört. Wie kann da noch ein sinnvoller Diskurs stattfinden?

Workshop Roadmap

Beteiligungsprozesse finden häufig in Form von Workshops statt. Ein aktuelles Buch bietet umfangreiche Tipps und Tools für die Entwicklung, Organisation und Durchführung von Workshops in unterschiedlichen Formaten.

Andere Meinungen? Aushalten!

Beteiligung geht nur, wenn wir andere Meinungen aushalten. Einfach ist das nicht, aber es gibt Werkzeuge, die helfen können. Das Dialogformat demoSlam lädt dazu ein, sich auf menschlicher Ebene zu begegnen, andere Meinungen zu akzeptieren, ohne ihnen zuzustimmen, gemeinsam zu lachen, aber auch zu weinen.

Bundesregierung in Verantwortung

Mit Spannung wurde der Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD erwartet. Doch noch wichtiger als der Koalitionsvertrag ist, wie in der Regierungszeit tatsächlich gehandelt wird. Wie die Bundesregierung aus ihrer Sicht handeln sollte, hat das Kompetenzzentrum Bürgerbeteiligung in einer Resolution zusammengefasst.

Beteiligung in der Modellentwicklung

Nicht selten wird Beteiligung von Politiker*innen als Belastung gesehen. Ein notwendiges Übel, um Akzeptanz zu erhöhen und Kritik vorzubeugen. Doch das Projekt MobiLe zeigt, wie durch frühzeitige und wertschätzende Co-Creation-Prozesse, politische Entscheidungsprozesse entlastet werden können. Mit spannenden Implikationen für weitere Beteiligungsformen.

Bürgerräte im Reliabilitätstest

Bürgerräte erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Häufig stellt sich jedoch die Frage, wie reliabel die Ergebnisse dieser Prozesse sind. Wie zufällig und abhängig von der durchführenden Organisation sind Empfehlungen? Diese Frage stellt auch Timo Rieg in seinem Gastkommentar und kommt zu einer spannenden Forderung.

Klimapolitik als Gemeinschaftsaufgabe

Wie kann die Bevölkerung bei zentralen klimapolitischen Entscheidungen konkret eingebunden werden? Eine aktuelle Studie liefert Vorschläge für eine frühzeitige, strukturierte Beteiligung der Öffentlichkeit bei zentralen Gesetzesvorhaben.

Eine Demokratie, die alle mitdenkt, wird für alle stärker

Inklusion ist ein wichtiges Thema in der Demokratie. Der Anspruch ist, dass alle Menschen – unabhängig von körperlichen, geistigen, kulturellen oder sozialen Voraussetzungen – gleichberechtigt mitwirken können. Für die Bürgerbeteiligung ergibt sich daraus eine doppelte Relevanz: Inklusion als Thema, aber auch als methodischer Anspruch. Wir sprechen darüber mit Mohamed Zakzak

Gelingensbedingungen von Partizipation

Partizipation ist die Beteiligung von Individuen, ihre Meinungen in die Planung von Projekten einzubringen, die ihre zukünftige Umgebung gestalten. Doch welche Bedingungen braucht es, damit dies gelingt? Das untersucht Dr. Michael Mörike von der Integrata-Stiftung.