Wer Jugendliche ausschließt, darf sich über Gewalt nicht wundern

Immer wieder gibt es Fälle von gewalttätigen Jugendlichen aus Einwandererfamilien. Der Aufschrei ist groß, Politik und Medien sind alarmiert. Doch Gewalt ist selten nur ein Problem der Erziehung oder Kultur. Sie ist häufig ein politisches Symptom. Dieser Meinung ist Mohamed Zakzak, Diplom-Sozialarbeiter und Autor des Buches „Toxische Männlichkeit bei jungen Migranten – Wenn Ehre zu Gewalt wird“.
„Neue Solidarität“

Unsere Gesellschaft steht vor großen Herausforderungen. Klimawandel, finanzielle Ungleichheit und demografischer Wandel sind hier nur einige Beispiele. Wie können wir damit umgehen? Martin Müller ist der Meinung, wir müssen als Gesellschaft kollektiv Verantwortung übernehmen; es braucht eine eine „Neue Solidarität“, die Klassen- und Altersgrenzen überwindet. Und auch den Weg dorthin skizziert Martin Müller in seinem Kommentar.
Die richtigen Weichen stellen

Jugendgemeinderäte sind in Baden-Württemberg gesetzlich verankert. Die genaue Ausgestaltung, wie das Besetzungsverfahren, bleibt den Gemeinden offen. Das eröffnet teils kontroverse Diskussionen. Sollen Wahlen stattfinden oder soll doch lieber gelost werden? Wie wird eine diverse Besetzung sichergestellt? Melanie Schmitt nimmt hier in ihrem Kommentar eine differenzierte, aber klare Position ein.
Bürgerräte im Reliabilitätstest

Bürgerräte erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Häufig stellt sich jedoch die Frage, wie reliabel die Ergebnisse dieser Prozesse sind. Wie zufällig und abhängig von der durchführenden Organisation sind Empfehlungen? Diese Frage stellt auch Timo Rieg in seinem Gastkommentar und kommt zu einer spannenden Forderung.
Allzweckwaffe Bürgerrat?

Die Krisendiagnose unserer aktuellen Demokratie ist leicht gemacht. Auch die Forderung nach mehr Bürgerbeteiligung als Antwort auf die Krise geht leicht von der Hand. Besonders beliebt: Bürgerräte. Doch sind Bürgerräte wirklich die eine Antwort auf die Krise?
Bürgerbeteiligung am Limit

Bürgerbeteiligung erfreut sich wachsender Beliebtheit – immer häufiger werden Beteiligungsprozesse in unterschiedlichen Bereichen durchgeführt. Am Beispiel der Energiewende kommt Jan Schmidbauer zu der Einschätzung, dass Bürgerbeteiligung kein Selbstläufer ist.
Vom Baustein zum Schlussstein der Demokratie

Der Bürgerbeteiligung werden viele weitreichende demokratiefördernde Wirkungen nachgesagt. Vielleicht sogar zu viele? Kann Bürgerbeteiligung all diese Versprechen einlösen und die Demokratie praktisch im Alleingang retten?