Herausgegeben durch den

Mit Partizipation und Digitalisierung zur Smart City

Digitale Transformation von Städten

Weltweit entwickeln sich immer mehr Städte zu Smart Cities. Sie wollen technologisch fortschrittlicher, effizienter und vernetzter sein, um sich den Herausforderungen unserer Zeit – dem Klimawandel, der zunehmenden Urbanisierung und den demografischen Veränderungen unserer Gesellschaft – zu stellen.

Dafür werden zahlreiche Maßnahmen in der Stadtentwicklung initiiert, die die Lebensräume der Menschen verbessern. Dieses kompakte Büchlein zeigt Herausforderungen und Potenziale der Partizipation von Bewohnenden bei der digitalen Transformation von Städten auf. Es erläutert, welche Rolle die Partizipation der Bewohnenden, die Stadtverwaltung sowie der Einsatz von Technologie und Daten dabei spielen. Zudem liefert es konkrete Handlungsempfehlungen für Politik & Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft & Forschung und zivilgesellschaftliche Akteure.

Es basiert auf diversen wissenschaftlichen Studien und wertvollen Hinweisen von Expertinnen und Experten und ist als kompakte, partizipationsorientierte Einführung in das Themenfeld Smart Cities gedacht. In diesem Feld sind die beiden Autor*innen erfahren – im Bereich Partizipation eher nicht. Deshalb reduziert sich der partizipative Teil auf – eher theoretische – Empfehlungen. Wer einen Praxisleitfaden zur Beteiligung im Rahmen von Smart City Projekten erwartet, dürfte enttäuscht werden. Als Einführung in das Thema für Beteiligungspraktiker*innen ist es jedoch sehr zu empfehlen.

Markus H. Dahm, Carolin Werth
Mit Partizipation und Digitalisierung zur Smart City
Digitale Transformation von Städten: Lebensräume der Zukunft gestalten
Springer Gabler, Wiesbaden, 2023
ISBN: 9783658425500
66 Seiten, 14,99 EUR

Diesen Beitrag teilen:

Das Magazin zur politischen Teilhabe

Gerne schicken wir eine kurze Email, sobald eine neue Ausgabe erscheint:

Weitere Artikel aus unserem Magazin

Theorie

Gelingensbedingungen von Partizipation

Partizipation ist die Beteiligung von Individuen, ihre Meinungen in die Planung von Projekten einzubringen, die ihre zukünftige Umgebung gestalten. Doch welche Bedingungen braucht es, damit dies gelingt? Das untersucht Dr. Michael Mörike von der Integrata-Stiftung.

Artikel lesen
Best Practice

„Schimpfen-Spinnen-Schaffen“

Bürgerbeteiligung braucht einen Rahmen, braucht eine Idee, braucht Kraft, Motivation, braucht Perspektive, braucht Vertrauen und Zutrauen, braucht Haltung. Wie kann das in der heutigen Vielfalt der Herausforderungen unserer Gesellschaft gelingen?

Artikel lesen
Best Practice

Andere Meinungen? Aushalten!

Beteiligung geht nur, wenn wir andere Meinungen aushalten. Einfach ist das nicht, aber es gibt Werkzeuge, die helfen können. Das Dialogformat demoSlam lädt dazu ein, sich auf menschlicher Ebene zu begegnen, andere Meinungen zu akzeptieren, ohne ihnen zuzustimmen, gemeinsam zu lachen, aber auch zu weinen.

Artikel lesen
Literatur

Conflict Culture Playbook

Dana Hoffmann und Hendric Mostert präsentieren konkrete Methoden und Werkzeuge, wie ein innovativer Umgang mit Konflikten in Beteiligungsprozessen aussehen kann.

Artikel lesen
Best Practice

Jugenddialoge auf Landkreisebene

Wie können jungen Menschen mit kommunalen Entscheidungsträger*innen ins Gespräch gebracht werden? Jugenddialoge auf Landkreisebene können eine Antwort sein. Sie sind nicht nur ein Beteiligungsinstrument, sie sind auch ein wichtiges Signal an junge Menschen: Ihre Stimmen, ihre Perspektiven und ihre Sorgen sind wichtig. Udo Wenzl schreibt über Bedeutung, methodische Ansätze und Chancen von Jugenddialogen.

Artikel lesen
Best Practice

Mehr als Methode

In Zeiten zunehmender Polarisierung und verhärteter gesellschaftlicher Konflikte wird es immer seltener, dass sich Bürger*innen mit unterschiedlichen Meinungen als Menschen begegnen. Wie kann unter diesen Bedingungen demokratischer Austausch gelingen? Josef Merk von Mehr Demokratie e.V. berichtet über seine Erfahrungen.

Artikel lesen
Best Practice

Pimp My Future!

Wie können junge Menschen auf kommunaler Ebene einen Beitrag für eine nachhaltige Zukunft leisten? Das betrachtet das Projekt “Pimp My Future!” und verbindet dabei Bildung und Beteiligung mit Spaß und Wirkung. Natalie Nekolla von Politik zum Anfassen e.V. stellt das Projekt vor. Sie zeigt, wie junge Menschen mit der lokalen Politik und Verwaltung zusammengebracht werden und eigene Ideen entwickelt können.

Artikel lesen
Literatur

Demokratiepolitik

Finn Heinrich und Leander Berner entwickeln Vorschläge für die Institutionalisierung von Demokratiepolitik, um demokratische Verfahren, Institutionen und Praktiken besser zu schützen und weiterzuentwickeln.

Artikel lesen