Anwesenheit
Sonja Rube (Moderation), Nils Jonas, Martin Müller, Claudia Peschen, Astrid Köhler
Entschuldigt: Jörg Sommer und Mohamed Zakzak
Protokoll: Anton Schober, Sonja Rube, Martin Müller
1. Ergebnisse des Norderstedter Appells
1.1 Reaktionen auf den Norderstedter Appell
- Es gab einzelne kritische Reaktionen/Rückmeldungen. Alles in allem wird das Ziel des Appells jedoch durchaus unterstützt
- Das möchten wir im erweiterten Vorstand mit den Fachgruppensprecher:innen besprechen. Für uns als Vorstand gilt, dass wir den Norderstedter Appell mit einer sehr großen Mehrheit beschlossen haben und dazu stehen
1.2 Diskussion über Norderstedter Appell
- In Zukunft sollen auch zivilgesellschaftliche Akteure stärker einbezogen werden
- Außerdem soll der Wert von Beteiligung stärker in den Fokus gerückt werden: Beteiligung als rentable Investition
- Entwicklung einer Kommunikationsstrategie durch:
- Fortlaufendes öffentliches Gespräch
- Erhöhung der Reichweite
- Mehr direkter Kommunikation mit der Politik (MdBs/MdLs)
- Forschung zum Thema Beteiligung anstoßen
- Mehr Fürsprecher und Unterstützer finden
2. Finanzen und Mitgliedergewinnung
2.1 Finanzen
- Langfristiges Ziel ist der Aufbau einer Geschäftsstelle (evtl. mit Vollzeitmitarbeiter(n)), hierzu sind weitere Finanzmittel notwendig. Dies kann über Mitgliedergewinnung und / oder weitere Möglichkeiten erfolgen wie zum Beispiel:
- Mögliche Zertifizierung von Beteiligung als geschützte Berufsbezeichung
- Mögliche Zertifizierung beteiligungsfreundlicher Kommunen
- Mögliche Stiftungspartnerschaften bzw. von Stiftungen geförderte Projektarbeiten
- Ausbau des Branchendialogs zu großer Konferenz (mit Eintrittsgebühr für Nicht-Mitglieder)
2.2 Mitgliedergewinnung/Mitgliederpflege
| Ideen hierzu | von | Aufwand/Kosten | Wirkung |
|---|---|---|---|
| Offensive Werbemails an großen Verteiler | Jörg | Grün | ? |
| (Monatliche) Online-Talks zu aktuellen Themen | Jörg | Gelb | Mittel |
| Mitglieder Porträts “Warum ich dabei bin” auf Homepage und weiteren Medien | Claudia | Grün | Gering |
| Podcast zu Bürgerbeteiligung und zum Fachverband “Beteiligung wirkt” oder “Geschichten aus der Bürgerbeteiligung” | Claudia | Rot | Gering |
| Zugang zu einer Tool-Bibliothek (Moderationskarten, Checklisten, Beteiligungssoftware) | Claudia | ||
| Kontaktbörse: Mitglieder können Kooperationen, Personal etc. finden | Claudia | Gering | |
| Aufforderung: Mitglied wirbt Mitglied | Claudia | Grün | |
| Mentoring Programm für junge Menschen durch erfahrene Beteiliger | Claudia | Gelb/Grün | Hoch |
| Kritisch hinterfragen: warum nutzen Mitglieder die vorhandenen Möglichkeiten der Plattform nicht? …und anpassen | Astrid | ||
| Eigenwerbung für Mitgliedschaft (Netzwerke, Profile, Logo “Mitglied im..” zur Verfügung stellen) | Astrid | Grün | Gering |
| Stellenanzeigen von Mitgliedern (und auch Nicht-Mitgliedern?) auf der Plattform posten | Astrid | Grün | Mittel |
| Ausschreibungen (von Kommunen) für Mitglieder auf der Website zur Verfügung stellen | Nils | ||
| Werbematerialien gezielt für Auslage bei Multiplikatoren wie Organisationen und Instituten, die bürgerschaftliches Engagement fördern (in BaWü z.B. Allianz für Beteiligung, Akademische Akademie Bad Boll, …) | Ivo | Grün | Mittel |
| Kaltakquise nach Recherche (hieraus ergibt sich ein Branchenverzeichnis) | Nils | Rot/Grün | Hoch |
| von | Aufwand/Kosten | Wirkung | |
|---|---|---|---|
| Vorstandsmitglieder aktiv als Referent*innen (gegen Honorar) anbieten, bitte keine Konkurrenz zu freiberuflicher Tätigkeit der Vorstandsmitglieder | Jörg | ||
| Moderatorenausbildung | Jörg | ? | ? |
| Stiftungspartnerschaften | Sonja | ||
| Stärkere Werbung für Branchentreff (Ausbau zu Konferenz) | Sonja | Rot | Hoch |
| Zertifizierung zur beteiligungsfreundlichen Kommune | Claudia | Rot | Hoch |
| langfristig: Lizenzierung eigener Methoden | Claudia | ||
| Beratung zur Entwicklung kommunaler Beteiligungsleitlinien gegen Honorar | Ivo | ||
| Mittel- oder langfristig: Qualifizierungsprogramm / Zertifizierung (z.B. als Basis für Teilnahme an Vergabeverfahren) | Sonja | ||
3. Interne Organisation
3.1 Organisatorisches
- Ausbau des Einflusses des Fachverbands durch:
- Mehr Mitglieder
- Mehr Lobbyarbeit in der Politik
- Artikel in Fachzeitschriften verwandter Disziplinen (z.B. Planer:in) zur
Relevanz von Beteiligung in der jeweiligen Disziplin
- Fachgruppen in ihrer jetzigen Organisation sehr wichtig
- Arbeitsgruppen sollen jedoch in der Anzahl reduziert werden
- Notwendigkeit eines Kuratoriums/Beirats kann zukünftig besprochen werden
- Redaktion des Magazins soll effizienter gestaltet werden (Neustrukturierung der Mitglieder)
- Nächstes Thema des Magazins: Digitalisierung
- Nächste Ausgabe wird digital erscheinen
- Nachrichten über die Plattform sollen reorganisiert werden:
- Trennung zwischen (nicht abbestellbaren) Nachrichten des Vorstandes und
(abbestellbaren) Nachrichten zu Dialogen
- Trennung zwischen (nicht abbestellbaren) Nachrichten des Vorstandes und
3.2 Aufgabenverteilung
- Statistische Auswertung der Mitglieder: Anton
- Finanzierungsakquisition (Stiftungsgelder): Jörg/Sonja/Martin
- Auszeichnung „beteiligungsfreundliche Kommune“ (über Stiftungsgelder): Claudia/Sonja
- Kommunikationsstrategie
- Kommunikationsstrategie (Meta-Ebene): Sonja/Astrid
- Kommunikationsstrategie (Anstoß Forschungsprojekt „Wert von Beteiligung“): FG
Wissenschaft
- Mitgliederakquisition
- Mitgliederakquisition (Onlinebereich Ausschreibungen/Stellenausschreibungen): Nils
- Mitgliederakquisition (Kaltakquise): Nils
- Mitgliederakquisition (Mentoringprogramm): Astrid
- Mitgliederakquisition (Regelmäßige Online-Talks): Jörg/ggf. Fachgruppensprecher
- Mitgliederakquisition (10% Rabatt BiPar): Jörg
- Mitgliederakquisition (Weitere Rabatte): Mitgliederideen
- Lobbyarbeit (Ansprache Politik, Botschafter*innen): Jörg/Martin/Sonja
- Organisation
- Organisation (AGs hinterfragen): Alle
- Organisation (Pushnachrichten differenzieren): Anton
- Organisation (Aufbau Geschäftsstelle): Jörg
- Branchendialog (Politiker einladen, organisieren, publizieren): Jörg/Claudia/Sonja
4. Ausblick
- Ausrichtung des Fachverbandes (ist jedoch ein langfristiges Thema)
Mögliche Ausrichtung als NGO oder als Lobbyverwand
- Thema des nächsten Branchendialogs: Kompetenz(en)
- Inputs/Vorträge sollen aufgezeichnet und auf Social-Media zur Verfügung gestellt
werden (z.B. auf YouTube) - Was sind notwendige Kompetenzen? / Wie stellen wir unsere Kompetenzen dar? /
Wie können Kompetenzen vermittelt werden? / Wie kann man Kompetenzen
innerhalb der Branche austauschen? - Politiker einladen, evtl. Talkrunde zwischen Politikern verschiedener Fraktionen
- Referenten einladen
- Fokus „darauf legen“, junge Politiker einzuladen
- Inputs/Vorträge sollen aufgezeichnet und auf Social-Media zur Verfügung gestellt
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