Die Transformation hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft gilt als eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit. Ein breiter Konsens besteht darüber, dass Beteiligung für das Gelingen dieses Wandels entscheidend ist. Doch stoßen klassische Formate an ihre Grenzen, wenn es darum geht, nicht nur zu informieren, sondern Akteur*innen langfristig zu aktivieren und zu eigenständigem Handeln zu bewegen. Stefan Löchtefeld stellt ein aktuelles Diskussionspapier vor. Gemeinsam werfen wir einen Blick auf:
- Klassische Modelle & ihre Grenzen: Von Arnsteins „Leiter der Bürgerbeteiligung“ bis zur „Partizipationspyramide“ von Straßburger und Rieger.
- Die Realität der Transformation: Warum am Beispiel des kommunalen Klimaschutzes „No-Regret-Maßnahmen“ nicht mehr ausreichen und wie wir den geringen direkten Einfluss der Verwaltung durch breite Mitwirkung kompensieren können.
- Das Konzept der „Mitwirkung“: Ein erweitertes Verständnis, das klassische Beteiligung mit Kooperation, Empowerment und zivilgesellschaftlicher Eigenaktivität verknüpft.
Wir wollen diskutieren, wie wir den Wandel als Gesellschaft aktiv selbst gestalten können, bevor das Zeitfenster für Handlungsspielräume schließt. Im Fokus steht der Übergang von der bloßen Mitbestimmung hin zu einer gemeinsamen Verantwortung und „Mitwirkung mit Wirkung“.
