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SUMMARY:2. Branchendialog Bürgerbeteiligung
DESCRIPTION:Am 27. und 28. Oktober 2025 findet in Norderstedt der Branchendialog des Fachverband Bürgerbeteiligung statt. Schwerpunktthema ist dieses Jahr Beteiligung in Transformationsprozessen. Im Rahmen der Veranstaltung werden auch Präsenztreffen der Fachgruppen und die Mitgliederversammlung stattfinden. \nDie Veranstaltung ist exklusiv für Mitglieder und geladene Gäste zugänglich. Folgende Programmpunkte haben wir für euch vorbereitet: \n12:30h\nAnmeldung und Begrüßungskaffee\n13:00h\nBegrüßung\nJörg Sommer\nVorsitzender des Fachverbands Bürgerbeteiligung e.V. \nHerbert Brüning\nLeiter Stabsstelle Nachhaltiges Norderstedt \n13:30h\nKeynote\nBeteiligung – jetzt erst recht!?!\nKlimawandel\, Biodiversitätsverlust\, Verschmutzung – nur drei der Herausforderungen unserer Zeit\, die eine Transformation unserer Gesellschaft zu  mehr Nachhaltigkeit erfordern. Welche Rolle spielt dabei die Beteiligung von Stakeholdern und der Öffentlichkeit\, gerade vor dem Hintergrund einer zunehmend polarisierten gesellschaftlichen Debatte? \nDer Vortrag beleuchtet zentrale Hürden\, die bei gesellschaftlichen Veränderungsprozessen auftreten\, wenn Partizipation wirklich ernst genommen wird. Dabei wird aufgezeigt\, wie Beteiligung nicht nur als Mittel zum Zweck\, sondern als gestaltender Kern von Transformationsprozessen wirken kann. Welche Formen der Partizipation sind sinnvoll und wie können sie tatsächlich Wirkung entfalten? Neben einer kritischen Reflexion werden auch praxisnahe Beispiele diskutiert\, die zum Weiterdenken anregen\, wie Wandel aktiv in Politik\, Zivilgesellschaft oder Wirtschaft mitgestaltet werden kann. \nDr. Pia-Johanna Schweizer\nLeiterin der Forschungsgruppe „Systemische Risiken“\nam Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit (RIFS)\, Potsdam \nAnschl. Diskussion mit den Teilnehmenden \n14:15h\nThematische Werkstätten\nzu unterschiedlichen Transformationsfeldern\nund die damit verbundenen partizipativen Herausforderungen und Chancen: \nVerkehrswende\nInwieweit führen verschiedene Konsultations- und Beteiligungsverfahren zu besseren Entscheidungen und mehr Nachhaltigkeit im Verkehr? Tragen sie zu höherer Zufriedenheit mit den Ergebnissen und den lokalen Institutionen bei? Das haben Wissenschaftler*innen des Düsseldorfer Institut für Internet und Demokratie (DIID) der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf in einem mehrjährigen Forschungsprojekt untersucht.\nReferent: Dr. Katharina Holec\, DIID\nModeration: Astrid Köhler\, Stadt Hamburg\n \nKlimaschutz und Klimaanpassung\nDie Beteiligung zu diesem Transformationsfeld hat in jüngster Vergangenheit deutlich zugenommen und ist wie kaum ein anderer Bereich von ziviligesellschaftlichen Initiativen\, kommunalen Kooperationen und losbasierten Beteiligungsaformaten geprägt. Was haben diese Aktivitäten bislang bewirkt? Können sie als Blaupause für andere Transformationsfelder dienen?\nModeration: Nils Jonas\, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen Berlin \nStadtentwicklung und Wohnen\nNachhaltige Städte der Zukunft sind smart. Aber was heißt das? Ist damit auch mehr Partizipation verbunden? Und wie soll die aussehen? Welche Rolle spielt das Thema schon heute? Welche Rolle könnte es spielen?\nReferent*innen: Evelyn Wurm\, Stadt Solingen\, und Martin Müller\, Lebenswerke Stuttgart \nDigitale Transformation und KI\nJe stürmischer die Entwicklung im Bereich Künstlicher Intelligenz voranschreitet\, desto mehr wird klar: Ohne gesellschaftliche Kontrolle sind die Risiken unkalkulierbar. Doch bislang gibt es wenig Erfahrung mit einer partizipativen Begleitung dieses Transformationsfeldes. Das Berlin Institut für Partizipation hat diverse Pilotprojekte und – Verfahren begleitet und evaluiert\, welche Kompetenzen\, Formate und Methoden benötigt bzw. erfolgreich eingesetzt werden.\nReferent: Jörg Sommer\, Berlin Institut für Partizipation \nTransformation und Soziales\nWie gelingt es\, die wirtschaftlichen und ökologischen bedingten Transformationen sozial zu gestalten  – aber auch den sozialen Bereich und die Sozialsysteme nachhaltig zu transformieren? Welche Rolle kann hier Beteiligung spielen? Welche Aktivitäten gibt es dazu? Auf welchen Ebenen spielt hier die Musik und wer müsste da aktiv werden?\nModeration: Stefan Löchtefeld\, e-fect dialog evaluation consulting eG \n15:45h\nKaffeepause\n16:00h\nCase Studies aus der Praxis\nIn parallelen Arbeitsgruppen lernen wir konkrete Formate\, Methoden und Prozesse der Beteiligung zu Transformationsthemen aus erster Hand kennen und diskutieren mit den Umsetzenden die daraus gewonnenen Erkenntnisse für unsere Beteiligungspraxis. U.a. diskutieren wir folgende Themen: \nProjekt fYOUture und Gosheim-Detektive – wenn Demokratie leben lernt – Case Studies in Sachen Kinder- und Jugendbeteiligung\nFYOUture ist ein Modellprojekt des Landes NRW in Zusammenarbeit mit der Jugendförderung der Stadt Solingen. Es geht um eine Strategie für vielfältige Jugendpartizipation und Jugendgerechtigkeit fYOUture richtet sich an Jugendliche\, Politiker*innen und städtische Mitarbeiter*innen\, um zusammen ein jugendgerechtes Leben in Solingen zu ermöglichen.\nBeim Gemeindeentwicklungsprozess zur Weiterentwicklung des Hermle-Uhren-Areals in Gosheim ist die Beteiligung von Kindern als auch von Jugendlichen mit dem Projekt „Gosheim-Detektive“ gut gelungen.\nDas macht Lust auf mehr. Unsere Demokratie zu schützen und zu pflegen darf auch Spaß machen. Hauptsache\, es kommt zum Schluss etwas Konkretes\, Umsetzbares\, Nachhaltiges dabei heraus.\nLeitung: Evelyn Wurm\, Stadt Solingen\, und Martin Müller\, Lebenswerke Stuttgart \nWarum wirkt meine Entscheidung anders\, als ich dachte?\nViele Menschen sind es nicht gewohnt\, in komplexen Systemen zu denken. Doch genau das ist in der kommunalen Verkehrs-\, Stadt- und Sozialplanung notwendig: Lokale Maßnahmen entfalten ihre Wirkung oft über Umwege\, zeitverzögert oder in Kombination mit anderen Faktoren.\nMobiLe hilft\, diese oft verborgenen Zusammenhänge sichtbar und nachvollziehbar zu machen – sowohl für politische Entscheidungsträger*innen als auch für die Zivilgesellschaft. Die Open-Source-Anwendung wurde im Rahmen eines vom BMFTR geförderten Forschungsprojekts entwickelt. Sie ist leicht auf andere Kommunen übertragbar und kann mit wenig Aufwand weiter angepasst werden. In der Diskussion soll es darum gehen\, wie partizipative Prozesse dabei helfen können\, Vertrauen und Akzeptanz zu stärken und so die Grundlage für tragfähige\, zukunftsorientierte Lösungen zu schaffen.\nLeitung: Alexander Papke\, MobiLe \nHybride Beteiligung\, realistisch gedacht: Mit dem passenden Mix zu mehr Wirkung\n Volle Marktplätze\, leere Ratssäle – wer heute Beteiligung gestalten will\, muss sich auf veränderte Gewohnheiten und Erwartungen einstellen. In dieser Session zeigen wir\, wie Kommunen digitale und analoge Beteiligungsmethoden zu wirksamen Hybridstrategien verbinden\, ohne dabei den Aufwand ins Unermessliche zu treiben. Wir diskutieren\, wie unterschiedliche Formate sinnvoll kombiniert werden können und welche (KI-)Werkzeuge\, Kanäle und Ansätze zu welchem Kontext passen.\nLeitung: Jelena Gregorius\, Go Vocal (ehemals CitizenLab). \nBraucht die Transformation ein erweitertes Beteiligungsverständnis?\nBasierend auf der These\, dass unser bisheriges Beteiligungsverständnis als eine Kombination von Informations-\, Konsultations-\, Kooperations- und Kollaborationsangeboten nicht aus-reicht\, um die Große Transformation zum Erfolg zu führen\, diskutieren wir\, welche zusätzlichen partizipativen Formen hilfreich und notwendig sind\, um die notwendigen Veränderungen in unserer Gesellschaft voranzubringen.\nLeitung: Stefan Löchtefeld\, e-fect \nWettbewerbe und Beteiligung – Widerspruch oder Chance?\nStädte im Wandel erfordern neue Wege in Planung und Beteiligung. Doch wie lassen sich Gestaltungsqualität und Mitwirkung in Einklang bringen – insbesondere bei komplexen Transformationsprozessen? In dieser Session werfen wir einen Blick auf unterschiedliche Formate: von dialogisch angelegten Werkstattverfahren bis hin zu klassischen Wettbewerben. Dabei geht es auch um die Frage\, wie und wann eine Einbindung der Öffentlichkeit sinnvoll ist – und wie diese mit den Anforderungen an transparente\, qualitätssichernde Verfahren vereinbar bleibt. Nicht zuletzt diskutieren wir\, wie Beteiligung gemeinsam mit den Architektenkammern weiterentwickelt werden kann – trotz mancher Skepsis gegenüber partizipativen Elementen im Verfahren. Welche strukturellen Voraussetzungen braucht es\, damit Beteiligung Wirkung entfalten kann – professionell\, wirksam und anschlussfähig?\nLeitung: Christina Schlottbom\, ISR Innovative Stadt- und Raumplanung GmbH \n17:30h\nWalk & Talk\nIn mehreren Runden folgen Kurzvorstellungen von Mitgliedern des Fachverbandes und ihrer Projekte. \n19:00h\nAbendprogramm\nNach einem gemeinsamen Abendessen mit vegetarischem/veganem Buffet ist ein zwangloser Abend im direkt neben dem Tagungsort liegenden Brauhaus „Hopfenliebe“ geplant. \nZweiter Tag\nDie Teilnahme an den Programmpunkten des zweiten Tages ist ausschließlich den Verbandsmitgliedern vorbehalten \n09:00h\nBegrüßung\n09:10h\nTreffen der Fachgruppen\n10:30h\nMitgliederversammlung\n13:00h\nEnde des Programms
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