Astrid Köhler

Stabsstelle für Bürgerbeteiligung (Stadtwerkstatt) der Stadt Hamburg
Mitglied in der Fachgruppe Verwaltung.
Kandidatur als Stellv. Vorsitzende.

Über mich

Nach dem Politik-Studium in Kiel habe ich eine Weiterbildung zur Referentin für Marketing und (damals tatsächlich) Neue Medien absolviert und im Anschluss 10 Jahre als Kommunikationsberaterin in der freien Wirtschaft gearbeitet. Aus dieser Zeit stammt meine enge Verbundenheit zur Dienstleisterbranche, auch wenn ich mittlerweile seit 15 Jahren sehr gern in der Verwaltung arbeite, seit Gründung 2012 in der Stabsstelle für Bürgerbeteiligung (Stadtwerkstatt) der Stadt Hamburg. Auch hier fungiere ich vor allem als Beraterin und Vermittlerin, diese Rolle lässt mich also nicht los. Auf der Suche nach mehr Austausch mit anderen Beteiligungsprofis bin ich vor etlichen Jahren in die Allianz vielfältige Demokratie eingetreten, habe von dort aus mit Kolleginnen und Kollegen aus der Branche das Kompetenzzentrum Bürgerbeteiligung e.V. gegründet und 2023 den Fachverband mit aus der Taufe gehoben – weil trotz der vielen tollen Allianzen und Netzwerke noch immer etwas fehlte: eine Institution, die als Fach- und Interessensvertretung der gesamten Branche auftreten kann.

Im Verband

Einiges von dem, was wir uns 2023 vorgenommen haben, ist schon geschafft: die Fachgruppen sind etabliert, viele Arbeitsgruppen wurden gegründet, der erste Branchendialog in Berlin 2024 war ein Erfolg, den zweiten bereiten wir gerade intensiv vor und auch das Verbandsmagazin erscheint in Kürze in seiner zweiten Ausgabe. Wir werden inzwischen als „Organ“ wahrgenommen und z.B. für Veranstaltungen als Expert:innen angefragt. Nach 2 Jahren ist aber auch ein guter Zeitpunkt erreicht, um die Startphase kritisch zu beleuchten und ggf. neue Schwerpunkte zu setzen: nicht alle Arbeitsgruppen sind wirklich ins Arbeiten gekommen (das ist ok), einige Fachgruppen (z.B. meine, die Fachgruppe Verwaltung) können noch Verstärkung gebrauchen und ich möchte mich gern dafür einsetzen, dass wir speziell in der Altersgruppe der Berufsanfänger:innen für eine Mitgliedschaft im Verband werben und den jüngeren Kolleg:innen ein gutes Angebot machen. Auch bei den Synergien innerhalb des Verbandes sehe ich noch Luft nach oben. Ein positives Beispiel ist der Austausch zwischen den Fachgruppen Verwaltung und Dienstleister zum Thema Ausschreibungen, den ich als für beide Seiten fruchtbar und hilfreich empfinde. Ich glaube, da geht noch mehr – Themen, die wir im Verband auf Augenhöhe und vertrauensvoll voranbringen können, um dann in unserem Arbeitsalltag alle davon zu profitieren.

Weitere Zielsetzungen für den Verband, die ich gern im Vorstand voranbringen möchte, sind eine Ausweitung unserer Lobbytätigkeit (die Politik braucht eindeutig Ermunterung, sich mit dem Thema Öffentlichkeitsbeteiligung gründlicher zu beschäftigen) und die weitere Professionalisierung unserer Arbeit durch eine hauptamtliche Geschäftsstelle.

Ich freue mich, wenn ihr mich mit eurer Stimme dabei unterstützt!

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